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Jesus Christus spricht: „Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.“ Markus 16,15.  

Das Evangelium, die frohe Botschaft, der Kern des christlichen Glaubens. Wenn Jesus vom Evangelium spricht, dann redet er von Befreiung aus Schuld, von der Gnade Gottes gegenüber unseren Fehlern und vom Erbarmen des Höchsten über die gefallene Schöpfung.


Wenn es nach Jesus geht, sollen alle Menschen frei werden und dieses Erbarmen, diese Gnade und die Befreiung Gottes spüren.
Was soll aber diese Bemerkung „…aller Kreatur.“?
Sollen wir vielleicht den Tieren predigen? Ich denke nicht!
Was Jesus in diesem Satz zuerst von seinen Jüngern und heute auch von uns fordert, ist ein ganzheitliches Evangelium.
Es ist nicht zuerst unsere Aufgabe von der Liebe Gottes zu reden, sondern sie zu praktizieren. Wir sollen über Gnade nicht philosophieren, sondern im Alltag an anderen üben.
Jeden Tag begegnen wir anderen Menschen und hinterlassen einen Eindruck durch unser handeln. Jeden Tag „lesen“ andere in unseren Taten. Lassen Sie uns das Evangelium sichtbar und erlebbar machen durch unser Leben. Dann predigen wir den Unverständigen, den Fremden und aller Kreatur das Evangelium, sogar den Tieren.