Psalm 42, 1-6

Ich wusste auch nicht wie ich das überschreiben soll. Da betet einer zu Gott und baut sich selbst auf.
Er kann wohl Gott gerade nicht in seinem Leben finden und dürstet nach ihm, nach dem lebendigen Gott. In der Erinnerung an frühere Zeiten erkennt er dann aber das Gott da ist und befiehlt seiner Seele auf Gott zu harren, denn er selbst werde Gott noch danken, für seine Hilfe.

Neben der Tatsache, dass man Gott auch damals schon als den lebendigen Gott erlebt hat, beeindruckt mich diese Selbsterbauung des Beters.
Klar gab es auch damals schon Wüstenzeiten in denen man Gott nicht spüren und erleben konnte, aber es gab eben vorher auch die anderen Zeiten, in denen Gott ganz lebendig und nah war.
Der Beter erwartet einfach dass Gott wieder zu ihm reden und als lebendiger Gott zu sehen sein wird.

Das will ich meiner Seele auch zusagen: Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.