Annahme

Heute geht es nicht darum etwas, sondern jemanden anzunehmen. Klar, wenn wir Christen sind haben wir Jesus angenommen. Das heißt, wir haben uns auf Jesus eingelassen, leben mit und für ihn und laufen ihm hinterher.
Was ich heute ansprechen will ist demnach eher die zweite Stufe, nämlich die Annahme des Nächsten. Keine Angst, es geht nicht darum den anderen im Verein oder der Gemeinde nachzulaufen, für sie zu leben und sie anzubeten.
Aber die Anderen anzunehmen im Sinne von „ernst-nehmen“, „hin-nehmen (wie sie sind)“ und „wahr-nehmen“.
Da steckt einiges drin für unsere Gemeinschaft im Verein oder der Gemeinde. Viele Gruppen können schlecht zusammenarbeiten oder kommunizieren gar nicht miteinander, weil das „ernst-nehmen“ oder das „hin-nehmen“ nicht stattfindet. Wir sind aber dazu aufgerufen, weil uns erstens, Jesus zuerst wahr-, ernst- und hingenommen hat und zweitens weil Paulus schon die Christen in Rom dazu aufgefordert hat und nicht ohne Grund:
Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat ZU GOTTES LOB.