Ruhe jetzt!

Jaja, ich hab schon mal über Ruhe geschrieben, aber wie das so ist, Wiederholung schärft ein und bei lebenswichtigen Themen ist das meiner Meinung nach auch gerechtfertigt.
Lebenswichtig??? Ja lebenswichtig, richtig gelesen.
Wir werden im Laufe eines Tages mit jeder Menge Informationen und Reizen überflutet, die alle verarbeitet werden wollen.
Wir fangen morgens mit dem Radio an, mit dem MP3 Player geht es weiter, dazwischen jede Menge visuelle Reize...
Und ich übertreibe nicht, denn wir werden täglich den Reizen ausgesetzt, denen ein Mensch im Mittelalter nur im Laufe seines gesamten Lebens ausgesetzt war.

Was also tun? Zwei Tipps:

1. Gleich mal hinsetzen und eine viertel Stunde lang kein Telefon, kein gar nichts. Einfach hinsetzen, den Teppich fixieren versuchen die Ruhe zu genießen.

1. Ruhepunkte in den Alltag einbauen. Wenn es geht, kein Radio im Auto, MP3-Player mal aus etc. Es gibt tausend Ideen. Wichtig ist, die Ruhe in den Alltag einzubauen, denn Folgen von fehlender Ruhe sind:

Genervt sein, träge denken, mangelnde Konzentration, Zweifel, ein müder Geist, Angst, Selbstmitleid und der Wunsch aufzugeben.

Die Idee für diese Andacht hab ich aus dem Sonderheft „Stille“ der Zeitschrift „Ausatmen“.