83,3 % Schlecht / 16,7 % Gut

Vielleicht ist dem ein oder anderen von euch schon mal aufgefallen, dass es in Psalmen diesen Bruch zwischen der Anklage Gottes und dem Lob Gottes gibt.
Meist klagt der Psalmist erst einmal was das Zeug hält um dann festzustellen, Gott ist doch gut.

Im Psalm 13 ist dieser Bruch auf die Spitze getrieben. In fünf von sechs Versen ist dem Psalmist Angst und Bange um dann im sechsten Vers festzustellen:

„Ich aber traue darauf, dass du so gnädig bist; / mein Herz freut sich, dass du so gerne hilfst. Ich will dem HERRN singen, dass er so wohl an mir tut.“

Stellt euch mal unsere Gespräche nach diesem Muster vor. Wie so oft lassen wir vom Leder was uns nicht gefällt und wer uns alles falsch behandelt hat und am Ende:

„Ich will dem HERRN singen, dass er so wohl an mir tut.“