Beerdige Deinen kleinen Gott

Findest du diesen Gedanken absurd, oder zu krass?
Tragen wir Gott nicht manchmal bei uns wie ein Maskottchen und wenn es irgendwie mal ganz krisselig wird, holen wir ihn aus der Tasche um ihn an unser Herz zu drücken und uns besser zu fühlen? Vielleicht auch ein Grund, warum wir ihm so wenig ernsthafte Probleme anvertrauen und so wenig seinen Rat suchen.
Aber Gott ist alles andere als ein Maskottchen. Viele Christen verkennen die Nähe Gottes und seinen Wunsch nach Gemeinschaft mit uns, als Angebot, ihn in die Tasche zu stecken.

In Jesaja 40,12 steht: „Wer misst die Wasser mit der hohlen Hand, und wer bestimmt des Himmels Weite mit der Spanne und fasst den Staub der Erde mit dem Maß und wiegt die Berge mit einem Gewicht und die Hügel mit einer Waage?“

In diesem Vers ist nicht Arnold Schwarzenegger gemeint, sondern Gott. Und das ist nicht ein Gott, der in deine Hosentasche passt. Er misst die Wasser (also alles Wasser) mit der hohlen Hand. Seine Spanne (Entfernung zwischen dem ausgespreizten Daumen und dem kleinen Finger) umfasst die Sterne bzw. den Himmel. Sieh dir doch mal deine hohle hand und deine Spanne an.
Welcher deiner Nöte soll Gott denn nicht abhelfen können und welches Problem soll er nicht schon kennen? Was soll er denn nicht in den Griff bekommen?
Unser Gott ist kein Götze und keine Statue die wir anbeten, sondern:
„Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.“ Offenbarung 1,8

Frage: Stehst du im Gottesdienst auf, weil es alle so machen oder aus Ehrfurcht vor Gott?