Die anderen erkennen lassen...

...dass man Kind Gottes ist. Wie das gehen soll?
„Daran wird jedermann erkennen dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“
Keine leichte Übung, wenn man mit Menschen zusammenarbeitet, die man sich vielleicht nicht ausgesucht hat!
Wichtig zu wissen ist dabei, dass Jesus kurz vor der Kreuzigung steht und den Jüngern vorher ein neues Gebot gibt.
„...dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt.“
Es klingt so, als hätten die Jünger Schwierigkeiten damit, sich gegenseitig zu lieben, was bei den unterschiedlichen Charakteren und der engen Lebensform ja auch kein Wunder ist.
Aber Jesus weißt ja nicht umsonst darauf hin, dass sie sich lieben sollen wie er sie geliebt hat. Er weiß genau, mit der „normalen“ gegenseitigen Liebe ist es nicht weit her. Es brauchte unter den Jüngern und es braucht unter uns Christen eine tiefere Liebe. Das heißt nicht, dass wir jetzt Kuschelclubs gründen sollen, aber Jesus hat seine Jünger speziell geliebt:

1. Er hat sie an seinen Plänen teilhaben lassen, auch wenn sie die manchmal nicht verstanden haben. (Lukas 9,22)
2. Er hat Ihnen vergeben, wenn sie tiefgreifende Fehler gemacht haben. (Johannes 13,38 / Johannes 18,25)
3. Er hatte Geduld mit seinen Jüngern, wenn der ein oder andere Prozess auch mal länger gedauert hat. (Matthäus 16,5-11)

Es gibt natürlich noch mehr Punkte, aber uns reicht das wahrscheinlich für den Anfang.

Was wäre, wenn wir uns so lieben würden, wie Jesus seine Jünger (also auch uns) liebt?

„Daran wird jedermann erkennen dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“